Belletristik

 

 

 

 

 

Das Feld ◦◦◦ Robert Seethaler

 

"Dieser leise Autor kann Stille und das Ende beschreiben, wie niemand sonst ... Seethaler ist ein Meister der unsentimentalen Einfachheit, des Augenblicks, des Ephemeren, alles schwebt, alles ist leicht, auch das Schwere, und alles geht zu Ende, irgendwann, irgendwie, und dazwischen leben wir unsere Leben.“ Elke Heidenreich, Focus

 

 

 

Der Duft von bitteren Orangen ◦◦◦ Claire Hajaj

 

Eine Familien- und Liebesgeschichte inmitten des Nahost-Konflikts, in der ein Orangen-baum das Symbol für Heimat, Sehnsucht und Freiheit wird - berührend und dramatisch.

 

Die Autorin Claire Hajaj selbst sieht die Welt durch zwei Paar Augen: Ihre Mutter ist Jüdin, ihr Vater Palästinenser –ihr tolles Romandebut spiegelt beide Seiten wider.

 

 

 

Olga ◦◦◦ Bernhard Schlink

 

Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und einem Mann, der sich mit afrikanischen und arktischen Eskapaden an die Träume seiner Zeit von Größe und Macht verliert. Erst im Scheitern wird er mit der Realität konfrontiert – wie viele seines Volks und seiner Zeit. Die Frau bleibt ihm ihr Leben lang verbunden, in Gedanken, Briefen und einem großen Aufbegehren.

 

 

 

Ach diese Lücke, diese entsetzliche ◦◦◦ Joachim Meyerhoff

 

Zu seiner eigenen Überraschung wird Joachim Meyerhoff auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern ein. Tagsüber wird er an der Schauspielschule in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf opulenten Möbeln in diversen Alkoholika. Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen Situationen, die den Erzähler oft überfordern und seinen Zuhörern Lach- und Rührungstränen in die Augen treiben.

 

 

 

Neunzehn Minuten ◦◦◦ Jodi Piccoult

 

»Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an.« Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des 17-jährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser 19 Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer …

 

Ich hab ja gewusst, dass ich fliegen kann ◦◦◦ Senta Berger

 

Sensibel, leidenschaftlich, mit viel Witz und voller Elan erzählt Senta Berger über ihr abenteuerliches Leben - über ihre Wiener Herkunft, ihre ersten Schritte in die Welt des Theaters und des Films, über viele Etappen einer einzigartigen Karriere und über wunderbare Kollegen, mit denen sie gearbeitet hat.

 

 

 

Milchblume ◦◦◦ Thomas Sautner

 

Nach seinem fulminanten Debüt ‚Fuchserde‘ legt Thomas Sautner mit ‚Milchblume‘ einen vielschichtigen Roman um Verrat, Inzest und Intrigen vor. Er schildert die trügerische Idylle eines Dorflebens aber auch eine zarte Liebesgeschichte, in der das Leben mit der Natur und alten Weisheiten eine große Rolle spielt.

 

 

 

Ganz bei mir ◦◦◦ Gerlinde Kaltenbrunner

 

»Bergsteigen ist für mich kein Wettkampf, es ist mein Leben.« Weit mehr als alle Rekorde zählen für Gerlinde Kaltenbrunner die Kraft, die die Berge ihr geben, und die Demut, die sie lehren. Denn Abenteuer im Hochgebirge sind eine riskante Faszination, die sie rückhaltlos ehrlich und mit atemberaubenden Fotos schildert.

 

 

 

Schmitz‘ Mama ◦◦◦ Ralf Schmitz

 

Unter dem Motto: „Andere haben Probleme, ich hab Familie“ hat sich der Comedian diesmal den bunten Alltag mit seiner Mama und dem Rest der Schmitzschen Familie vorgenommen.

 

Eine humorvolle Hommage an die Mama und die "bucklige" Verwandtschaft.

 

 

 

Die unschicklichen Töchter ◦◦◦ Hertha Kratzer

 

Die Frauen der Wiener Moderne wurden vergöttert, dämonisiert oder zu Objekten degradiert, jedoch nicht als gleichwertige Partnerinnen gesehen. Bertha Eckstein-Diener, Eva von Allesch, Milena Jesenká, Lina Loos, Wanda von Sacher-Masoch und Frida Strindberg aber gingen als Schriftstellerinnen und Künstlerinnen eigene Wege und schufen selbstbewusst ihre Werke. Die Schicksale dieser sechs Frauen schildert die Autorin in farbigen und fesselnden Porträts.

 

 

 

Geschichte vom alten Kind ◦◦◦ Jenny Erpenbeck

 

"Die schmale, in einem betont lakonischen Tonfall gehaltene und durchaus irritierende Erzählung gehört zum Interessantesten, was es derzeit an junger deutscher Literatur zu lesen gibt." DIE ZEIT

 

"Es gibt Geschichten, die wird man nie mehr los. Meistens passiert darin nicht viel, aber das Wenige ist ungeheuerlich. Jenny Erpenbecks 'Geschichte vom alten Kind' funktioniert auf diese Weise." Der Spiegel